Ligafinale 2015 in Biberach

29.4.2015 Wettkampfturnen

TG Biberach Bald Waldsee verpassen Klassenerhalt beim Ligafinale

Mit dem Ligafinale beendeten die Landesligaturner der Turngemeinschaft TG Biberach - TG Bad Waldsee die Mannschaftssaison 2015 im Ligasystem des Schwäbischen Turnerbundes. Der nur noch theoretisch mögliche Klassenerhalt wurde dabei verpasst. Das Team turnt in der kommenden Ligasaison in der Bezirksliga. Der TG-Turnabteilung gelang eine organisatorische und technische Topleistung.

Vor heimischer Kulisse in der Wilhelm Leger Halle in Biberach turnten im Ligafinale die Mannschaften der Kreis- und Bezirksligen sowie die Mannschaften der Landes- Verbands- und Oberliga zum Abschluss nochmals im Modus „jeder gegen jeden“ um die entscheidenden Punkte für die Endplatzierung in der Tabelle und die Meisterschaft. Im Gesamten traten 39 Mannschaften gegeneinander an. Die Wettkampfgemeinschaft TG Biberach Bad Waldsee musste sich mit sechs weiteren Landesliga-Mannschaften messen. Im Gegensatz zur Vorrunde, als noch fünf Turner bei einer Streichnote an jedem Gerät eingesetzt werden konnten, starteten diesmal innerhalb einer Mannschaft nur vier Turner pro Gerät. Dabei zählte jede Übung zum Gesamtergebnis im Team. Dies stellte sich im Wettkampfverlauf als zu große Hürde für die Youngsters unter den Biberacher Turner heraus. Biberach Bad Waldsee begann den Wettkampf beim Sprung, wo die Turner bei nur zwei Tsukahara von Ingo Rösler und Christian Stützle Fernández und zwei Hanstand-Überschlägen zu geringe Ausgangswerte aufwiesen. Am Barren bewältigten Tobias Windberg, Marc Pfeilsticker, Jochen Baur und Ingo Rösler ihre Übungen ohne große Abzüge. Am Königsgerät, dem Reck, wurde nicht königlich geturnt. Ein Sturz und hohe Abzüge ließen das Tabellenende nahe kommen, aber die sauber geturnten Bodenübungen u.a. von Daniel Ostertag motivierten zu weiteren Leistungssteigerungen am Zittergerät Pauschenpferd. Leider wurde es seinem Ruf gerecht und reduzierte durch hohe Abzüge und Stürze das Punktepolster. An den Ringen zeigten die Turner mit u.a. Michael Lämmle nochmals ihr Können, wobei Ingo Rösler mit Höchstschwierigkeiten als Topscorer punktete. Der Abstieg war dennoch mit dem erreichten Punktestand nicht mehr zu verhindern. Trotzdem beeindruckte, wie die durch Studium und Verletzungen personell stark reduzierte Mannschaft, die Organisation der Großveranstaltung und Wettkampf meisterte Das Team kennt nun seine Problembereiche und arbeitet daran mit neuen schwierigeren Übungen in der kommenden Saison in der Bezirksliga vorne mit dabei zu sein.

Die auswärtigen Teams waren begeistert von der neuen Halle und dem totalen Engagement der zahlreichen Helfer, die bereits am Vortag die technischen Voraussetzungen für einen perfekten Ablauf der Wettkämpfe lieferten und am Wettkampftag eine sportliche aber auch sehr fröhliche Atmosphäre schufen.

Beeindruckend war auch der Einsatz unserer Turnveteranen des Dienstagturnens, die beim Aufbau am Freitag und dem Abbau am Samstag tatkräftig mithalfen.